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Karin Hertz

Als Tochter des Kaufmanns Dr. Oskar H. Hertz wurde die Künst-
lerin am 26. Juli 1921 in Hamburg geboren. Zusammen mit ihrer
Mutter und der älteren Schwester zog sie 1929 zu Verwandten
nach Kitzeberg. Sie begann eine Ausbildung in München zu-
nächst im privaten Atelier der freischaffenden Bildhauerin Maria
Weber, bevor sie die Bildhauerklasse der Akademie der Bilden-
den Künste von 1940 bis 1944 besuchte. Durch ihre Heirat ging
sie noch im gleichen Jahr nach Schlesien, von wo Karin Hertz ein
Jahr später wieder floh.Über Dresden und Hahnenklee im Harz
kam sie nach Witz- have bei Trittau und 1951 kaufte sie in
Hamburg ein Wohnhaus.

Im dortigen Atelier arbeitet die Bidhauerin, die zudem lange
Jahre   ein Atelier in Möltenort unterhielt, bis heute. 1976/77
verlebte sie mehrere, sehr anregende Monate in Japan, wie
auch die Skulpturen verraten, die wechselweise im Museum
gezeigt werden. Im Garten des Künstlermuseums sind neben
der Bronze-Skulptur "Der Wächter" (1961) auch "Die Lesende"
(1982) und verschiedene Reliefs der Künstlerin zu entdecken.
So auch an der Wand der ebenfalls 2000 eröffneten Sonder-
ausstellungshalle, in der jährlich mehrere Wechselausstellun-
gen präsentiert werden.

 
    Heinrich Blunck
    Georg Burmester
    Rudolf Behrend
    Werner Lange
    Oscar Droege
    Karin Hertz
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