KUNSTHISTORISCHES FORUM
           
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VIERMAL RENAISSANCE -
Vier künstlerische Einblicke in das 16. Jahrhundert

Raffaelo Sanzio da Urbino, gen. Raffael       06./07. November 2018
(1483-1520)
Raffael, der Sohn eines Hofmalers in Urbino, war Zeichner, Maler und
Architekt. Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler der italienischen
Hochrenaissance. Neben Portraits fertigte er Altarbilder und besonders
Madonnenbilder in vielfältigen Variationen. Nach seinem vierjährigen
Aufenthalt in Florenz prägte der Künstler ab 1508 bis zu seinem Tod die
Ausgestaltung des päpstlichen Hofes in Rom maßgeblich.

Tiziano Vecellio da Cardore, gen. Tizian      27./28. November 2018
(um 1490-1576 an der Pest)
Tizian, ausgebildet bei den Gebrüdern Bellini, ist einer der
Hauptmeister der venezianischen Malerei des 16. Jahrhunderts und
ebenso wie Raffael einer der bedeutendsten Künstler der italienischen
Hochrenaissance. Er agierte europaweit, wurde 1533 von Kaiser Karl V
in den Adelsstand erhoben und zu seinem Hofmaler ernannt. Portraits,
Landschaften sowie viele mythologische und historische Themen
befinden sich in seinem umfassenden Werk.

Hans Holbein der Jüngere                                       29./30. Januar 2019
(1497 oder 14981543 an der Pest)
Nach der künstlerischen Ausbildung bei seinem Vater in Augsburg ging
der Sohn, der zu einem der bekanntesten Renaissance-Maler werden
sollte, nach Basel. Er hatte die Hoffnung, dort als Illustrator ein gutes
Auskommen zu finden. 1523/24 versuchte Holbein, in Frankreich
Aufträge zu bekommen, und weilte zwischen 1526 und 1528 erstmalig
in England. Er verließ Basel 1529 endgültig, um sich in England nieder-
zu lassen. Dort wirkte er ab 1536 als Hofmaler von König Heinrich VIII.
Abgesehen von den vielen Portraits, schuf Holbein auch allegorische
Monumentalbilder, Festdekorationen und Entwürfe für Silberarbeiten.

Dominikos Theotokópoulos, gen. El Greco      26./27. Februar 2019
(der Grieche, 1541-1614)
El Greco entstammte einer kretischen Händlerfamilie und betätigte sich
als Maler, Bildhauer und Architekt. Seine erste künstlerische Ausbil-
dung erhielt er als Ikonenmaler auf der Insel Kreta, die zur Zeit seiner
Geburt zur Republik Venedig zählte. El Greco gilt als Hauptmeister des
spanischen Manierismus und der ausklingenden Renaissance. In
Venedig kam er zwischen 1568 und 1571 mit der Kunst Tintorettos und
Tizians in Berührung, bevor er sich in Rom niederließ. 1576 gelangte er
nach Spanien und lebte bis zu seinem Lebensende in Toledo. Sein Werk
enthält besonders Bilder mit religiösen Themen und Portraits, aber
auch einige Landschaften und Genrebilder

 
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